Schmücke

Stellen Sie sich vor, der Lütschestausee rauscht in sanften Wellen an den Strand. Nur Schritte von Ihrem Frühstückstisch auf dem Balkon entfernt. Stellen Sie sich vor, Sie schauen über den Rand Ihrer Kaffeetasse mitten hinein in die beruhigende Weite der sich wiegenden Wipfel des Thüringer Waldes. Urlaubsgefühl pur macht sich in Ihnen breit. Abschalten und sich einfach fallen lassen können – auf die bequeme Sitzgruppe im Wohnzimmer Ihres 60 Quadratmeter großen und geräumigen Urlaubsparadieses. Im dem 2-Zimmer-Appartement im 1. Obergeschoss des Holidayhauses haben zwei Personen( eine Aufbettung für 1 Kind möglich) Platz zum Aus- und Entspannen. Das Wohn-Ess-Zimmer ist mit einem schönen Esstisch und einer kuscheligen Sitzgruppe eingerichtet. 




Vom Wohnzimmer aus geht es auf einen kleinen Balkon mit direktem Blick auf die Lütsche. Der Flat-TV und eine voll ausgestattete Küche lassen keine Urlaubswünsche offen. Durch die großen Fenster fällt viel Sonnenlicht in das Appartement. Wie schön, dass Thüringen damit reich gesegnet ist. Luftig und offen wirkt der Wohnraum. Auch das Schlafen wird zum Genuss. Das Schlafzimmer verfügt über ein großes Boxspringdoppelbett (einmal 1,80 m x 2,00m) und Flat-TV. Kleiderschrank bietet reichlich Platz zur Ablage. Das Bad der Wohnung ist mit Dusche, WC und Waschtisch ausgestattet. Für Ihren sorgenfreien Urlaub liegen Handtücher bereit und die Betten sind frisch bezogen. Ein Pkw-Stellplatz steht auf dem hauseigenen Parkplatz zur Verfügung. 




Facts

  • Ferienwohnung: Schmücke
  • Wohnfläche: 60qm
  • Schlafzimmer: 1 mit Luxus Boxspringbett
  • Wohn-Ess Küche
  • Badezimmer mit Dusche, WC, Waschtisch
  • Balkon
  • Kuschel-Couch Kombination
  • Esstisch mit 4 Essstühlen
  • Voll ausgestattete Küche mit Kaffeemaschine, Mikrowelle und Induktionsherd
  • Flat-TV
  • Kostenfreies WLAN
  • PKW Parkplatz


Die Schmücke

Die Schmücke wurde 1516 erstmals erwähnt, als sich hier eine bretterbeschlagene Hütte unter der Bezeichnung Schneehaus befand. An dieser Stelle, wo die Salzmannstraße (alte Handelsstraße von Elgersburg nach Suhl) und die Hamburger Straße zwischen Oberhof und Frauenwald den Rennsteig kreuzte, befanden sich schon früher einfache Schutzhütten.

1812 erhielt die Schmücke Gastrecht, doch wurden schon viele Jahre vorher Wanderer und Holzfäller, Jäger und Wilddiebe bewirtet. 1823 begann der Bau eines festen Hauses.

1843 übernahm Johann Friedrich Joel, der wohl bekannteste Pächter der Schmücke, im Alter von 51 Jahren das Amt des Kreisers mit dem Viehhaus und der kleinen Gastwirtschaft auf der Schmücke. Unzählige Anekdoten über ihn sind bekannt, er gilt als Thüringer Original. Unter seiner Leitung wurde die Schmücke überregional bekannt und geschätzt. In Ilmenau und Elgersburg wurden schicke Bäder eröffnet und Straßen über den Thüringer Wald gebaut. Die Wanderer kamen in Scharen und wollten auf der Schmücke übernachten, doch im ganzen Wirtshaus standen nur zwei Fremdenbetten zur Verfügung. Nachdem Joels Mägde friedlich schlummernd die Auslastung der beiden Gästebetten bewiesen hatten, ließ der Schmücke-Joel 1851 schließlich zwei herzogliche Damen aus Gotha eine Nacht im frisch aufgeschütteten Heulager verbringen. In Sachsen-Gotha genehmigte man daraufhin umgehend den Erweiterungsbau der Schmücke mit mehreren Logierzimmern und einem Speisesaal (Joel’s Stübchen) und führte ihn während der nächsten zwei Jahre aus.[3]

Der folgende Versuch des herzoglichen Fiskus in Gotha, den Pachtzins für die Schmücke zu verdoppeln scheiterte, denn der Schmücke-Joel hatte sie 1843 pachtfrei erhalten, nur damit er die ärmliche Wirtschaft überhaupt bewirtschaftete.[3]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das nahe gelegene Oberhof zum exklusiven Erholungsort Sachsen-Coburg und Gothas. Das wirkte sich auch unmittelbar auf die Schmücke aus. Sogar ein eigenes Postamt wurde auf der Schmücke jetzt betrieben.

Während der letzten Tage des Zweiten Weltkrieges wurde die Schmücke durch Beschuss stark zerstört. Ab 1954 wurde das Hauptgebäude wieder rekonstruiert und um eine große Küche erweitert. Bis zu 28 Gäste konnte das Hauptgebäude nun aufnehmen. Später kamen weitere An- und Ausbauten dazu, darunter der Baudensaal Rucksacktreff.

1966 wurde im Baudensaal Herbert Roths Lied Der alte Schmückewirt uraufgeführt. Die Schmücke diente inzwischen auch als Ferienheim. Bis zu seinem frühen Tod 1983 war der Thüringer Komponist mit seiner Instrumentalgruppe im Baudensaal als musikalischer Unterhalter Stammgast. Ein Gedenkstein zu Ehren Herbert Roths befindet sich 700 m südlich der Schmücke am Wegrand des Rennsteigs.

Heute ist die Schmücke ein privat geführtes Waldhotel für Touristen und Rucksackwanderer entlang des Rennsteigs.

[Quelle:Wikipedia]